Du bist so viel mehr als Du denkst!
Du bist nicht nur das, was Du an Dir verändern möchtest. In Dir steckt so viel Gutes, das entdeckt, gewürdigt und gestärkt werden möchte.
Wie oft richten wir unseren Blick auf das, was nicht so gut läuft? Auf unsere Ungeduld, unsere Zweifel, unsere vermeintlichen Schwächen? Auf die Dinge, die wir anders hätten machen sollen, und auf die Eigenschaften, die wir gerne längst überwunden hätten?
Vielleicht vergleichen wir uns sogar mit anderen Menschen, vielleicht auch mit der Person, die wir gerne wären: gelassener, geduldiger, liebevoller, souveräner oder spirituell weiterentwickelt. Und schon sind wir mittendrin in der Selbstoptimierung: Wieder gibt es etwas an uns zu verbessern, eine Baustelle zu bearbeiten, einen Anteil zu transformieren. Uff!

Ehrliche Selbstreflektion ist hilfreich und konstruktiv. Nur nach den eigenen Fehlern zu suchen, ist hingegen destruktive Selbstabwertung.
Immer auf der Suche nach dem, was nicht gut genug ist?
Natürlich halte ich es für sinnvoll, uns selbst ehrlich zu reflektieren. Wir dürfen erkennen, wo wir andere verletzt haben, wo wir uns von unseren Ängsten leiten lassen oder wo unsere Reaktionen nicht dem entsprechen, wie wir eigentlich leben möchten.
Selbstreflexion ermöglicht Entwicklung, hilft uns, Verantwortung zu übernehmen und bewusster zu handeln. Doch es gibt einen Unterschied zwischen ehrlicher Selbstreflexion und der ständigen Suche nach dem, was mit uns nicht stimmt.
Die eine hilft uns, uns selbst besser zu verstehen. Die andere kann uns dazu bringen, uns selbst abzuwerten.
Denn was geschieht, wenn wir unseren Blick fast ausschließlich auf unsere Fehler richten? Wenn wir glauben, wir müssten nur streng genug mit uns sein, damit wir endlich ein besserer Mensch werden? Dann übersehen wir womöglich das Wertvollste, das in allen von uns steckt.
Gerade auf einem spirituellen Weg kann eine stete Fehlersuche zur Falle werden, wenn wir z.B. liebevoller werden möchten und dabei lieblos mit uns selbst sind.

Selbstkritik macht nicht zum besseren Menschen
Manche Menschen sind überzeugt, dass sie ohne ihre innere Kritikerin / ihren inneren Kritiker nachlässig würden, dass sie sich weniger anstrengen, ihre Fehler nicht mehr korrigieren und irgendwann aufhören würden, sich weiterzuentwickeln. Ist das wirklich so?
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen einer inneren Stimme, die uns auf etwas aufmerksam macht, und einer Stimme, die uns kleinmacht. Und es gibt einen zwischen der Erkenntnis, dass wir etwas anders machen möchten, und dem Urteil, dass wir selbst nicht gut genug sind.
- Wenn ich erkenne, dass ich ungeduldig war, kann ich mich fragen: Was ist da gerade in mir geschehen? Was hat mich so reagieren lassen? Was möchte ich beim nächsten Mal anders machen?
- Das ist etwas anderes, als mir zu sagen: Ich bin einfach unmöglich, ich bekomme das nie hin, andere schon, aber ich kann das nicht.
- Im ersten Fall öffne ich einen Raum für Erkenntnis und Veränderung. Im zweiten verurteile ich mich selbst.
Selbstverurteilung kostet Kraft
Sie kann uns entmutigen und unsere Aufmerksamkeit so sehr auf das lenken, was wir an uns ablehnen, dass wir kaum noch wahrnehmen, was uns bereits gelingt. Gerade auf einem spirituellen Weg kann daraus eine eigenartige Falle entstehen:
- Wir möchten liebevoller werden und sind dabei lieblos mit uns selbst.
- Wir möchten mehr Mitgefühl entwickeln und begegnen unseren eigenen Schwächen mit Härte.
- Wir möchten inneren Frieden finden und führen in uns einen fortwährenden Kampf gegen das, was wir noch nicht überwunden haben.
Ich plädiere dafür, dass wir nicht immer mehr an uns arbeiten müssen, sondern dass wir lernen dürfen, uns selbst anders – liebevoller – zu begegnen.

Unsere eigentliche Aufgabe in der Bewussteinsarbeit ist nicht, alle vermeintlich dunklen Anteile aus uns zu entfernen., sondern sie zu erkennen, zu verstehen und das darin verborgene Goldstück zu entdecken.
In jedem Schatten steckt ein Goldstück
Ich bin sicher, dass wir alle sehr viel mehr in uns tragen, als wir auf den ersten Blick erkennen. Und ich weiß aus Erfahrung, dass es sich lohnt, auch dort genauer hinzuschauen, wo wir zunächst nur etwas Schwieriges, Unangenehmes oder Ablehnenswertes sehen.
Wir alle kennen Wut, Neid, Ungeduld, Angst oder Eifersucht. Wir alle können verletzend sein, uns irren oder aus einem Impuls heraus handeln, den wir später bereuen. Das gehört zum Menschsein. Niemand von uns ist ausschließlich geduldig, liebevoll und weise – außer Buddha vielleicht oder Jesus … 😉
Wenn wir von Schatten sprechen, meinen wir häufig jene Seiten unserer Persönlichkeit, die wir nicht gerne zeigen und vielleicht sogar vor uns selbst verbergen möchten. Doch auch hinter einem solchen Anteil kann sich etwas Wertvolles verstecken.
Eine meiner Lieblingsfragen: Was steckt dahinter?
- Hinter der Wut steckt vielleicht eine Grenze, die lange nicht beachtet wurde.
- Hinter dem Neid möglicherweise ein Wunsch, den wir uns selbst nicht zugestehen.
- Hinter dem Kontrollbedürfnis vielleicht die Sehnsucht nach Sicherheit.
- Hinter einer heftigen Reaktion womöglich eine Verletzung, die endlich wahrgenommen werden möchte.
Das bedeutet nicht, dass jede Handlung gut oder jedes Verhalten entschuldbar ist. Es bedeutet auch nicht, dass wir unsere Schatten einfach schönreden sollten. Wenn wir jemandem Unrecht getan haben, dürfen wir das erkennen, Verantwortung übernehmen und uns um Wiedergutmachung (spannendes Wort, oder?) bemühen. Wenn ein Verhalten uns oder anderen schadet, darf es sich verändern, aber wir müssen uns dafür nicht selbst erniedrigen.
Wir können unser Verhalten verändern, ohne unseren eigenen Wert infrage zu stellen.
Ich glaube, dass die eigentliche Aufgabe nicht darin besteht, alle vermeintlich dunklen Anteile aus uns zu entfernen. Es geht vielmehr darum, sie zu erkennen, zu verstehen und das darin verborgene Goldstück zu entdecken.
- Was möchte gesehen werden?
- Welches Bedürfnis, welche Fähigkeit oder welche Kraft ist darin verborgen?
- Wie können wir diese Kraft auf eine Weise leben, die uns und anderen guttut?
So wird aus dem Kampf gegen uns selbst eine Möglichkeit, uns besser kennenzulernen und bewusster zu werden.
Was würde sich im Alltag verändern, wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auch auf das richten, was uns gelingt?

Was Du stärkst, bekommt mehr Raum
Wenn es so wichtig ist, unsere Schatten zu erkennen, warum sollten wir dann zusätzlich den Blick auf das Gute richten? Weil beides zusammengehört: Wir brauchen die Bereitschaft, ehrlich hinzusehen, aber wir dürfen ebenso lernen, das Gute in uns wahrzunehmen und ihm Raum zu geben.
Denk einmal an eine Situation, in der Du geduldig geblieben bist, obwohl Du allen Grund hattest, Dich zu ärgern. An einen Moment, in dem Du einem Menschen zugehört hast, ohne ihn sofort zu beurteilen. Vielleicht hast Du jemandem geholfen, obwohl es für Dich selbst gerade unbequem war. Vielleicht hast Du Dich entschuldigt, obwohl es Überwindung gekostet hat. Oder Du hast eine Grenze gesetzt, ohne den anderen abzuwerten.
Keine abstrakten Ideale, sondern bereits gelebte Liebe
Solche Momente sind wertvoll. Sie zeigen Dir, dass Geduld, Mitgefühl, Mut, Großzügigkeit und Weisheit keine abstrakten Ideale sind, die Du irgendwann erreichen musst. Du hast sie bereits gelebt. Und Du darfst Dich darüber freuen!
Wir sind oft schnell dabei, uns für einen Fehler zu kritisieren, nehmen unsere guten Entscheidungen dagegen als selbstverständlich hin. Wir haken sie ab und gehen zur nächsten Aufgabe über.
- Doch was würde geschehen, wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auch auf das richten, was uns gelingt?
- Wenn wir uns erlauben, die Freude darüber wirklich zu spüren, liebevoll gehandelt zu haben?
- Wenn wir nicht sofort überlegen, was wir beim nächsten Mal noch besser machen könnten, sondern den Augenblick einfach würdigen?
Dann machen wir uns bewusst, welche Kraft bereits in uns wirkt.
Energie folgt der Aufmerksamkeit
Das ist für mich kein Schönreden und auch keine Aufforderung, uns selbst etwas vorzumachen. Es ist eine Form der bewussten Wahrnehmung: Wir erkennen an, was bereits da ist, und entscheiden uns, diesem Anteil mehr Raum in unserem Leben zu geben.
Denn worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, prägt auch, was wir in uns wahrnehmen und wie wir uns selbst begegnen.
Je öfter wir innehalten und erkennen, dass wir liebevoll, geduldig oder großzügig gehandelt haben, desto bewusster können wir diese Möglichkeiten auch in anderen Situationen wählen. Nicht, weil wir uns selbst zur Perfektion erziehen, sondern weil wir uns daran erinnern, was ebenfalls in uns steckt.

„Energie folgt der Aufmerksamkeit“ ist einer der ältesten und vor allem wichtigsten sowie lebensverändernsten Sätze, die ich kenne.
Dein gutes Herz ist kein fernes Ziel
Für mich gehört dieser Gedanke unmittelbar zur spirituellen Entwicklung:
- Wir müssen nicht erst vollkommen frei von Wut, Angst, Neid oder Unsicherheit sein, um liebevoll zu handeln.
- Wir müssen nicht alle unsere Themen abgeschlossen haben, bevor wir anderen Menschen mit Mitgefühl begegnen dürfen.
- Wir müssen auch nicht aufhören, Fehler zu machen.
Unser Potenzial für Liebe, Mitgefühl und Güte zeigt sich mitten im ganz normalen Leben. Manchmal in einer großen Entscheidung, manchmal in einer winzigen Geste. Es zeigt sich, wenn wir einem Menschen eine zweite Chance geben. Wenn wir geduldig bleiben, obwohl wir es eilig haben. Wenn wir zuhören, statt sofort zu widersprechen. Wenn wir uns nach einem schwierigen Tag nicht auch noch selbst verurteilen.
Das Gute in uns sehen und stärken
Jeder dieser Momente ist eine Gelegenheit, das Gute in uns zu stärken. Und vielleicht verändert sich dadurch mit der Zeit auch unser Blick auf andere Menschen. Denn wer sich selbst zugesteht, unvollkommen zu sein und dennoch Gutes bewirken zu können, kann auch anderen mit mehr Verständnis begegnen. Wir müssen ihr Verhalten nicht gutheißen, aber wir können lernen, zwischen einem Menschen und dem, was er gerade tut, zu unterscheiden.
Das ist für mich ein wichtiger Schritt hin zu mehr innerer Freiheit.
Denn solange wir glauben, erst ein anderer Mensch werden zu müssen, bevor wir mit uns zufrieden sein dürfen, bleibt unser Glück an Bedingungen geknüpft. Wenn wir dagegen erkennen, dass wir bereits heute Gutes in die Welt bringen können, verändert sich etwas Wesentliches.
- Wir dürfen wachsen, ohne uns abzuwerten.
- Wir dürfen uns verändern, ohne uns abzulehnen.
- Wir dürfen uns über das freuen, was uns bereits gelingt.
Ich bin sicher, dass das Gute in Dir nicht etwas ist, das Du erst entwickeln musst – es ist etwas, das Du häufiger erkennen, bewusster leben und liebevoller nähren darfst.
Wenn wir uns unter Druck setzen, ist es schwer, gelassen und mitfühlend zu reagieren. Daher ist es wichtig, nicht nur auf unsere Gedanken zu achten, sondern auch darauf, was unser Nervensystem macht. Mehr dazu in unserem Buch „Reiki & Nervensystem“.

Reiki: Dich wieder mit Deiner Essenz verbinden
Auch in meiner Arbeit mit Reiki begegnet mir dieser Gedanke immer wieder. Es geht nicht nur darum, schwierige Gefühle zu begleiten oder bestimmte Themen zu bearbeiten. Reiki kann uns auch dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen, unsere Wahrnehmung zu vertiefen und uns wieder mit uns selbst sowie dem Leben zu verbinden.
Wenn wir nicht mehr ununterbrochen nach dem nächsten Problem suchen, entsteht Raum:
- Raum, um wahrzunehmen, was in uns geschieht.
- Raum, um Gefühle zuzulassen, ohne uns mit ihnen gleichzusetzen.
- Raum, um uns daran zu erinnern, dass wir mehr sind als unsere Gedanken, unsere Reaktionen und unsere bisherigen Erfahrungen.
Den Körper und das Nervensystem mitnehmen
Gerade unser Nervensystem spielt dabei eine wichtige Rolle: Wenn wir angespannt sind, uns unter Druck setzen oder uns selbst ständig kritisieren, kann es schwer sein, gelassen und mitfühlend zu reagieren. Es lohnt sich deshalb, nicht nur auf unsere Gedanken zu achten, sondern auch darauf, wie wir uns körperlich und innerlich fühlen.
- Wie begegne ich mir, wenn etwas nicht gelingt?
- Kann ich innehalten, bevor ich mich verurteile?
- Finde ich einen Moment der Ruhe, in dem ich mich wieder spüren kann?
Mit Reiki können wir uns solche Momente bewusst schenken.
In unserem Buch „Reiki & Nervensystem“ beschäftigen Sandra Bachmann und ich uns mit der Verbindung zwischen Reiki, unserem Erleben und unserem Nervensystem. Im Reiki-Tools-Spezial „Reiki & Nervensystem“ vertiefe ich das Thema und wir beschäftigen uns mit Möglichkeiten, Reiki in diesem Zusammenhang praktisch anzuwenden.
Denn manchmal ist der nächste Entwicklungsschritt nicht, noch genauer hinzusehen, noch mehr zu analysieren oder noch intensiver an uns zu arbeiten, sondern besteht darin, innezuhalten, uns selbst freundlich zu begegnen und wieder in Verbindung zu kommen.

Leitgedanken für den November
- Ich muss nicht perfekt sein, um ein guter Mensch zu sein.
- Selbstreflexion hilft mir zu wachsen – Selbstverurteilung entfernt mich von mir selbst.
- Ich entdecke das Goldstück in meinen Schatten, ohne das Schwierige zu beschönigen.
- Ich richte meinen Blick auch auf das, was mir bereits gelingt, und würdige die Liebe, die Güte und das Mitgefühl, die ich in die Welt bringe.
- Was ich bewusst wahrnehme und lebe, darf in meinem Leben wachsen.

Mein Impuls im November für Dich:
Das Gute in Dir entdecken
In diesem Monat lade ich Dich ein, Deinen Blick bewusst zu verändern: Nicht, indem Du Deine Schwächen ignorierst oder Dir einredest, alles sei wunderbar, sondern indem Du dem Guten in Dir ebenso viel Aufmerksamkeit schenkst wie dem, was Du verändern möchtest.
Nimm Dir am Ende des Tages fünf Minuten Zeit. Vielleicht möchtest Du die Übung in Deine Abendroutine integrieren. Du brauchst dafür nur einen ruhigen Moment und die Bereitschaft, Dir selbst aufmerksam zu begegnen.
1. Halte inne.
Schließe für einen Moment die Augen und atme ruhig. Lass den Tag an Dir vorüberziehen, ohne ihn sofort zu bewerten. Du musst nichts verbessern und nichts erklären. Nimm einfach wahr, was da ist.
2. Entdecke einen guten Moment.
Frage Dich: Was habe ich heute gut gemacht? Wann war ich geduldig, liebevoll, mutig, großzügig oder ehrlich? Vielleicht gab es nur eine kleine Geste, einen freundlichen Gedanken oder einen Augenblick, in dem Du bewusst anders reagiert hast als früher.
3. Erkenne die Eigenschaft dahinter.
Was hat sich in diesem Moment gezeigt? War es Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein, innere Stärke oder die Fähigkeit, anderen Raum zu geben? Würdige diese Eigenschaft, ohne sie gleich wieder als selbstverständlich abzutun.
4. Spüre nach.
Wie fühlt es sich an, wenn Du Dir diese gute Handlung zugestehst? Kannst Du Dich darüber freuen, ohne sofort nach dem nächsten Punkt zu suchen, den Du an Dir verbessern möchtest? Bleibe einen Moment bei diesem Gefühl.
5. Nimm das Gute mit.
Frage Dich zum Abschluss: Wie möchte ich diese Eigenschaft morgen wieder leben? Nicht als Pflicht und nicht als neues Selbstoptimierungsprojekt. Betrachte es als eine Möglichkeit, die Dir offensteht.
Wenn Du magst, notiere Dir jeden Abend drei Dinge, die Du an diesem Tag an Dir würdigst. Es müssen keine großen Leistungen sein. Manchmal ist es bereits ein Fortschritt, dass Du Dich selbst nicht verurteilt hast, obwohl etwas schiefgegangen ist.
Lass‘ es gut sein.
Wenn Dir an einem Tag nichts einfällt, mach auch daraus kein Problem. Sei freundlich mit Dir. Es geht nicht um eine weitere Liste, die Du abarbeiten musst. Es geht darum, eine andere Perspektive kennenzulernen.
Du darfst Dich weiterentwickeln. Du darfst Fehler machen. Du darfst Schatten in Dir entdecken und wandeln. Und Du darfst Dich gleichzeitig über das freuen, was bereits gut in Dir ist.
Das ist die Freiheit, die entsteht, wenn wir aufhören, uns selbst als unfertiges Projekt zu betrachten.
Schreibe mir gerne, wie es Dir mit dem Monatsimpuls geht.

Was darf mit ins neue Jahr?
Die dunkle Jahreszeit lädt uns ein, stiller zu werden und nach innen zu schauen. Wir können entdecken, was wir loslassen möchten, was sich verändern darf und was wir mit in die Zukunft nehmen wollen.
Doch bei all dieser Innenschau sollten wir eines nicht vergessen: Wir sind nicht nur unsere ungelösten Themen. Wir sind auch unsere Liebe, unsere Güte, unsere Fähigkeit zu Mitgefühl, unsere Kreativität und unsere Freude am Leben.
Wenn wir das Gute in uns stärken, müssen wir das Schwierige nicht verleugnen. Wir geben ihm lediglich nicht mehr die alleinige Hauptrolle.
Vielleicht magst Du deshalb in diesem November nicht nur fragen, was in Dir gehen darf. Frage auch:
- Was in mir darf wachsen?
- Was möchte ich häufiger leben?
- Was an mir darf ich würdigen, statt es als selbstverständlich hinzunehmen?
Wenn Du tiefer eintauchen möchtest
Wenn Du Deine intuitive Wahrnehmung vertiefen und Dich auf neue Weise mit Deiner inneren Stimme verbinden möchtest, findest Du in meiner Channeling-Ausbildung einen Raum, um Deine Wahrnehmung zu erkunden und weiterzuentwickeln. Im November startet die letzte Ausbildungsrunde dieses Jahres.
Und falls Du das Jahr mit Reiki in einer besonders intensiven gemeinsamen Erfahrung ausklingen lassen möchtest: Im Dezember finden auf Zypern die letzten beiden Präsenz-Retreats des Jahres statt – der Grundkurs Intuitives Reiki und der Aufbaukurs Intuitives Reiki. Das ist eine WUNDERvolle Gelegenheit, Dir selbst Zeit für Deine Entwicklung und Deine Verbindung zu Reiki zu schenken.

Der aufrechte / senkrechte Mensch ist unser Jahresthema 2026. Dazu gibt es das „Manifest: Der senkrechte Mensch“ sowohl als pdf-Datei, als auch als Audio-Datei.
Unser JAHRESTHEMA: Der aufrechte Mensch – was hat das mit diesem Thema zu tun?
Wenn Du beginnst, das Gute in Dir bewusster wahrzunehmen und zu würdigen, verändert sich auch Dein Blick auf Dich selbst. Du musst Dich nicht kleinmachen, um zu wachsen. Du darfst Deine Stärken und Deine Schatten annehmen, Deine Wurzeln pflegen und Dich zugleich weiterentwickeln.
Das Gute in Dir stärken – ein Schritt auf Deinem Weg zum aufrechten Menschen
Genau darin liegt für mich ein wichtiger Aspekt des aufrechten Menschen: in Verbindung mit sich selbst, mit der Erde und mit dem Leben zu sein. Verwurzelt und zugleich beweglich. Offen für das, was sich verändern darf, ohne dabei den eigenen Halt zu verlieren.
Unser Jahresthema für 2026: Der aufrechte Mensch begleitet Dich auf diesem Weg – mit den drei Qualitäten Anbindung, Stabilität und Ausrichtung. Insbesondere im Glücks-Klub machen wir diese Verbindung immer wieder erlebbar.
👉 Wenn Du tiefer eintauchen möchtest, gibt es dazu das „Manifest: Der senkrechte Mensch“ sowohl als PDF-Datei als auch als Audio-Datei
Es ist wichtig, das nicht nur zu verstehen, sondern zu (er-)leben. Gemeinsam zu wachsen, uns auszurichten und zu erinnern – das machen wir im GLÜCKs-Klub.
Du kannst gerne jederzeit und kostenfrei für einen Monat hinein schnuppern. Er hilft Dir, um mit Freude und Gleichgesinnten ‚dran‘ zu bleiben.

Lebendige Praxis statt komplizierte Dogmen:
Im Januar-Blogartikel, in dem ich die Jahresthemen 2026 beschreibe („Aufrechter Mensch“), habe ich auch Methoden genannt, die Dich gut bei Deinen Herausforderungen und Prozessen unterstützen können. Hier sind sie nochmal:
- Bewusstseinstraining: vom Wissen zum Fühlen – das lernst Du z.B. in den Ausbildungen im von mir entwickelten Intuitiven Reiki.
- Gedanken- und Gefühlshygiene: Fokus halten – das kannst Du z.B. im Glücks-Klub gemeinsam mit Gleichgesinnten erreichen.
- Anbindung und Herzöffnung: stabil geerdet, weit geöffnet – Freiheit ist immer etwas sehr Individuelles, daher lege ich Dir ein Reiki-Coaching oder auch Reiki-Remote ans Herz.
- Die kosmischen Gesetze: Orientierung im Wandel – die universellen Prinzipien sind ein wesentlicher Bestandteil vieler meiner Weiterbildungen sowie den Fortbildungen für Reiki-Profis. Schaue, was Dich intuitiv anspricht.
- Stabilität braucht Mut & innere Freiheit – um daran zu arbeiten, empfehle ich Dir die intensiven spirituellen Retreats, insbesondere die Seelenzeit bei mir in Zypern.
- Verbundenheit in allen Ebenen leben – dafür habe ich die Channeling-Ausbildung entwickelt an der jeder Mensch teilnehmen kann.

Wenn Du Fragen oder ein Anliegen hast, lass‘ uns in einem kostenfreien Erstgespräch darüber reden.
Ich wünsche Dir viele kleine (oder auch große) Momente, in denen Du Dein eigenes gutes Herz entdeckst und die Freiheit, Dich darüber von Herzen zu freuen.
Von HERZen gerne stehe ich Dir auf Deinem Weg zur Seite und teile meine Erfahrung mit Dir!
- Sowohl in den Gruppenveranstaltungen als auch in individuellen Einzelsettings bin ich beratend, fördernd und dienend für Deine Freiheit, Freude, Fülle und Deinen Frieden für Dich da.
- Wenn Du Interesse an einem ZusammenWirken hast, nehme bitte Kontakt mit mir auf oder buche Dir direkt ein kostenfreies Erstgespräch.
- Melde Dich am besten zu meinem Newsletter an, wenn Du nichts mehr verpassen möchtest – dort kannst Du Dir auch das kostenfreie E-Book zu den kosmischen Gesetzen herunterladen.
- Schreibe mir Deine Ideen, Impulse, Fragen, Antworten und Kommentare zu diesem Blogartikel.
Ich freue mich auf Dich und unsere Verbundenheit in Freiheit, Du wundervolles Wesen des Lichts. HERZliche Grüße aus dem herbstlichen Zypern sendet Dir Deine Sabine 💕🙏


Diesen Blogartikel gibt es auch als Beitrag im Podcast LUST ZU LAUSCHEN – klick. Viel Freude beim Lauschen wünsche ich Dir!

