Spirituelle Entwicklung ist keine Selbstoptimierung.
Du musst nicht immer an Dir arbeiten!
Vielleicht kennst Du dieses Selbstgespräch: „Ich meditiere zu wenig. Eigentlich sollte ich mir regelmäßiger Reiki geben. An meinen Glaubenssätzen müsste ich öfter und mehr arbeiten. Mein inneres Kind wartet bestimmt dringend auf Heilung. Und das Nervensystem könnte unbedingt mehr Regulation vertragen. Und überhaupt: Da ist doch noch immer diese eine tiefsitzende Blockade, die ich endlich lösen sollte …“
Willkommen im Hamsterrad der Persönlichkeitsentwicklung! Es kann sein, dass auch bei Dir irgendwann aus dem Wunsch, bewusster zu leben, der Druck wurde, immer bewusster leben zu müssen. Ich beobachte das bei vielen Menschen, auch in meinem persönlichen Umkreis, und bei meinen Klientinnen sowie Schülerinnen. Das Problem ist: So wird Spiritualität zur Selbstoptimierung und aus der Frage „Was tut mir gut?“ wird „Was muss ich noch tun, damit ich endlich gut genug bin?“ …
Wenn Du Dich darin wiederfindest, ist es ganz sicher an der Zeit, hier und jetzt innezuhalten und Dir bewusst zu machen: Du bist kein unfertiges Projekt!

Ich liebe (spirituelle) Persönlichkeitsentwicklung, v.a. wenn es darum geht, sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen.
Du musst nicht immer an Dir arbeiten!
Ich bin eine große Befürworterin von Persönlichkeitsentwicklung – ich würde sogar sagen: Ich liebe Entwicklung! Seit über 25 Jahren beschäftige ich mich mit Spiritualität, Reiki, Bewusstseinsentwicklung und den Fragen, die uns als Menschen sowie als Weltgemeinschaft bewegen – und komme zu dem Schluss: Es macht unbedingt Sinn, dass wir uns entwickeln und unsere Muster anschauen. Und natürlich sollten wir lernen, mit unseren Emotionen anders umzugehen, alte Überzeugungen loszulassen und bewusster mit uns und unserem Leben umzugehen.
Aber ich glaube, wir sollten uns dabei immer wieder eine entscheidende Frage stellen: Aus welcher Haltung heraus tue ich das? Tue ich es, weil ich neugierig auf mich bin? Weil ich mich besser verstehen möchte? Weil ich spüre, dass etwas in mir nach Veränderung ruft? Oder tue ich es, weil ich glaube, dass mit mir etwas nicht stimmt? Das klingt erst einmal nach einem kleinen Unterschied – ist es aber nicht. Denn zwischen „Ich möchte mich entwickeln“ und „Ich muss mich verändern, damit ich richtig bin“ liegt eine ganze Welt.
Oft bewirkt „Pause statt Produktivität“ viel mehr, denn: Du bist kein unfertiges Projekt! Und Spiritualität ist kein Selbstoptimierungsprogramm!

Wann wurde Persönlichkeitsentwicklung zur Selbstoptimierung?
Wir leben in einer Zeit, in der wir unglaublich viele Möglichkeiten haben, an uns zu arbeiten: Wir können meditieren. Wir können unser Nervensystem regulieren. Wir können unser inneres Kind heilen. Wir können Glaubenssätze verändern. Wir können unsere Energie erhöhen. Wir können unsere Grenzen kennen und achten lernen. Wir können manifestieren. Wir können alte Muster transformieren. Wir können loslassen. Wir können unsere Schwingung erhöhen…
Nur am Rande bemerkt: Das funktioniert übrigens alles hervorragend mit Intuitivem Reiki, also ohne zusätzliche Ausbildung. Buche Dir gerne ein Erstgespräch, wenn Du mehr dazu wissen möchtest.
All das kann wunderbar und hilfreich sein, aber wir können daraus auch eine ziemlich lange To-do-Liste machen. Und dann sitzen wir vielleicht morgens auf unserem Meditationskissen und denken nicht: „Wie schön, dass ich mir diese Zeit schenke.“, sondern: „Verdammt, ich müsste eigentlich schon längst bei zwanzig Minuten täglich sein.“ Das ist der Moment, in dem etwas kippt.
Denn so wird die Meditation, die uns eigentlich mit uns selbst verbinden sollte, zur nächsten Leistung; Selbstfürsorge wird zur Pflicht, Spiritualität wird zum Optimierungsprogramm. Und unter all dem liegt manchmal eine sehr alte Überzeugung: So wie ich bin, bin ich noch nicht gut genug.

Was geschieht, wenn Du nicht mehr funktionieren musst?
Ich muss nicht – ich darf.
Es ist ganz sicher heilsam, ein Wort aus unserem spirituellen Wortschatz zu streichen, nämlich müssen:
- Ich muss nicht meditieren, sondern: Ich darf meditieren, wenn mir die Stille guttut.
- Ich muss nicht jeden Morgen Journaling machen, sondern: Ich darf schreiben, wenn etwas in mir nach Ausdruck sucht.
- Ich muss mein inneres Kind nicht „abarbeiten“, sondern: Ich darf ihm begegnen, wenn ich spüre, dass etwas in mir gesehen und verstanden werden möchte.
- Ich muss mein Nervensystem nicht optimieren, sondern: Ich darf lernen, wahrzunehmen, was mir Ruhe, Sicherheit und Verbundenheit schenkt.
- Ich muss meine Energie nicht ständig erhöhen, sondern: Ich darf mich fragen, was mich lebendig, leichter, freudvoller, beschwingter macht.
- Ich muss nicht loslassen, sondern: Ich darf erstmal verstehen, warum ich festhalte.
- Ich muss nicht jede Erfahrung transformieren, sondern manche Erfahrungen dürfen einfach Erfahrungen sein.
Und ich muss ganz bestimmt nicht jeden spirituellen Trend mitmachen, sondern darf auswählen:
- Was davon tut mir wirklich gut?
- Was entspricht mir?
- Was macht mich weiter, öffnet, erweitert mich?
- Und was erzeugt eigentlich nur neuen Druck?
Zwischen dem Wunsch nach Entwicklung und dem Zwang sich zu verändern, „damit ich richtig bin“, liegen Welten.

Entwicklung bedeutet nicht, jemand anderes zu werden.
Für mich gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Selbstoptimierung und spiritueller Entwicklung.
- Selbstoptimierung fragt: Wie kann ich aus mir eine bessere Version machen?
- Entwicklung fragt: Was möchte durch mich lebendig werden und in die Welt?
Das eine setzt voraus, dass mit mir etwas nicht stimmt. Das andere geht davon aus, dass bereits etwas in mir angelegt ist. So gesehen ist Entwicklung nicht ein Hinzufügen, sondern eher ein Ablegen, z.B. von einer Rolle oder einer Angst, einer Erwartung, einer Überzeugung, von einem „Ich muss“, von Kontrolle oder Anpassung – also ein bisschen weniger von dem, was wir irgendwann gelernt haben, sein zu müssen.
Im Reiki-Coaching arbeiten wir mit viel Freude und Leichtigkeit daran, all die Ressourcen, die als Schatz in Dir schlummern, frei zu legen. Auch die Reiki-Remotes geben Aufschluss darüber, was Du mehr leben darfst.
Und dann? Dann entsteht der Raum, in dem wir dem begegnen können, das schon die ganze Zeit da war: Unserer eigenen Essenz. Dem, was uns mit uns selbst, mit anderen Menschen und – wenn Du es so nennen möchtest – mit dem Göttlichen verbindet.

Was geschieht, wenn Dein Körper-Geist-Seele-System nicht mehr funktionieren muss, sondern einfach sein darf? Mehr dazu in unserem neuen Buch: „Reiki & Nervensystem“.
Wenn Du über die Veröffentlichung informiert werden möchtest, melde Dich bitte direkt bei mir.
Was hat das mit unserem Nervensystem zu tun?
Sehr viel. Denn unser Nervensystem ist nicht dafür gemacht, permanent optimiert zu werden. Es ist dafür da, uns durch unser Leben zu begleiten: Es nimmt wahr, ob wir uns sicher oder bedroht fühlen und es reagiert auf unsere Umwelt, auf Beziehungen, auf Stress, auf Gedanken und auf Erfahrungen. Und wenn unser System über längere Zeit im Alarmmodus arbeitet, kann es schwerer werden, die feinen Signale wahrzunehmen, die uns eigentlich Orientierung geben.
Dann wird alles laut: Die Welt, der Körper, die Gedanken – und manchmal wird dann auch unsere Spiritualität laut. Wir suchen ständig nach Antworten, nach Zeichen, Methoden, der nächsten Meditation, der nächsten Erkenntnis, dem nächsten Seminar, nach dem nächsten Schritt… Dabei könnte es ja auch sein, dass ganzheitliche Heilung bedeutet, jetzt gerade keinen nächsten Schritt zu machen, sondern still zu werden, nichts erreichen zu wollen und einfach wahrzunehmen, was jetzt gerade da ist.
Übrigens: Wenn Du Dich für Stille & Achtsamkeit interessierst, sei gerne bei unserem STILLE-TAG im Oktober dabei.
Im November wiederholen wir noch einmal das Reiki-Tools-Spezial zum Thema: „Reiki & Nervensystem“ – folge dem Link für mehr Infos.

Reiki ist nicht noch eine Methode, um Dich zu ‚optimieren‘!
Hierin sehe ich eine der großen Möglichkeiten und eines der Geschenke von Reiki, insbesondere von meinem Intuitiven Reiki: Es muss kein weiteres Werkzeug sein, mit dem wir uns optimieren. Wir müssen nicht den ‚perfekten Zustand‘ erreichen – was auch immer das sein soll. Und wir müssen nicht schneller heilen oder immer besser oder immer höher „schwingen“ oder irgendwie spirituell fortgeschrittener werden.
Reiki kann etwas viel Einfacheres und zudem Existenzielleres sein: ein Raum, in dem wir nichts leisten müssen, in dem wir nicht funktionieren, nichts erreichen und niemandem etwas beweisen müssen: Wir dürfen einfach sein.
Im Reiki geben wir Raum, in dem Regulation möglich wird – ohne Druck.
Als im Reiki ausgebildete Menschen verbinden wir uns mit der Quelle (z.B. mit Mutter Erde & Vater Himmel) – werden still und machen uns bewusst leer – nehmen wahr – legen Hände auf – lassen Reiki fließen und seine ‚Arbeit‘ tun – wir lassen geschehen. Und so kommt unser gesamtes Körper-Geist-Seele-System aus dem permanenten Tun heraus. Nicht, weil wir es gezwungen haben, sich zu regulieren, sondern weil wir ihm einen Raum geben, in dem Regulation überhaupt möglich wird.
Das ist für mich ein wesentlicher Unterschied! Reiki sollte nach meinem Verständnis nicht dazu beitragen, dass Du noch besser ‚funktionierst‘ – Reiki darf Dir vielmehr helfen, weniger funktionieren zu müssen, z.B. indem Du entsprechende Glaubenskonstrukte entlassen kannst. Auch deshalb empfinde die Verbindung zwischen Reiki und dem Nervensystem als so hilfreich: Nicht als noch ein weiterer Selbstoptimierungstrend, sondern als Möglichkeit, wieder mehr bei Dir anzukommen.
Sobald das Buch veröffentlicht wird, geben wir Bescheid. Wenn Du persönlich angeschrieben werden möchtest, melde Dich bitte direkt bei mir.

Du darfst Dein Nervensystem besser verstehen und gleichzeitig wissen, dass Du nicht repariert werden musst.
Was wäre, wenn Du schon gut bist so wie Du bist?
Diese Frage mag auf den ersten Blick den Sinn von persönlicher und spiritueller Entwicklung anzweifeln, denn: Wenn ich davon ausgehe, dass ich bereits gut genug bin – was mache ich dann mit all meinen Baustellen? Was ist mit meinen Ängsten? Meinen Mustern? Meinen alten Verletzungen? Meinen Schatten? Meinen Themen? Diese verschwinden ja nicht einfach.
Das müssen sie auch nicht, denn Selbstannahme bedeutet nicht Stillstand. Das bedeutet ganz praktisch:
- Du darfst Dich verändern und Dich gleichzeitig annehmen.
- Du darfst Grenzen erkennen und Dich trotzdem lieben.
- Du darfst Dein Nervensystem besser verstehen und gleichzeitig wissen, dass Du nicht repariert werden musst.
- Du darfst Reiki praktizieren, meditieren, reflektieren, lernen, wachsen und Dich entwickeln – einfach aus Freude.
Es braucht eine andere Ausgangslage. Nicht: „Ich muss etwas aus mir machen!“, sondern: „Ich möchte entdecken, was bereits in mir ist!“
Das klappt übrigens mit Reiki sehr gut – schaue doch mal, ob Du bei einem der nächsten Online-Grundkurse dabei sein möchtest oder vielleicht jetzt im September mein Intuitives Reiki bei mir in Zypern erlernen möchtest.
Entdeckergeist, kindliche Neugierde, Lust sich selbst auszuloten, die eigenen Grenzen zu dehnen, neue innere und äußere Erfahrungen zu machen – das ist für mich bodenständige, echte, lebbare, wahre, sinnerfüllte Spiritualität. Alles andere betrachte ich als Missverständnis oder als Selbstoptimierungswahn.
Mein Impuls im September für Dich

- Höre auf, ständig gegen Dich selbst zu arbeiten.
- So entsteht Verbundenheit mit Dir und dem Leben.
- Und so entsteht Vertrauen und die (Selbst-)Liebe, die uns letztlich wahre Freiheit schenkt.
Verinnerliche die folgenden oder sinngemäß ähnliche Sätze, z.B. indem Du sie so oft wie möglich sprichst und sie in Dir fühlst:
- Ich bin ein Mensch in Entwicklung und kein unfertiges Projekt.
- Ich darf mich entwickeln, ohne mich abzulehnen.
- Entwicklung darf Freude machen und leicht sein.
- Ich muss nicht besser werden, um wertvoll zu sein: Ich bin es schon.
- Ich muss nicht alles heilen, was sich in mir zeigt.
- Ich darf meinem Körper zuhören und mich dem zuwenden, was gesehen werden möchte.
- Ich muss nicht ständig etwas tun – ich darf einfach sein: ICH BIN.
- Ich muss nicht wissen, wohin meine Entwicklung führt, doch ich darf meiner eigenen Essenz näherkommen.

Schreibe mir gerne, wie es Dir mit dem Monatsimpuls geht.
Umsetzungsidee zum September-Impuls:
Vielleicht möchtest Du diesen Monat einmal ausprobieren, Deine innere Sprache zu verändern. Wann immer Du ein „Ich muss …“ bemerkst, halte kurz inne und frage Dich: „Muss ich wirklich – oder darf ich?“
- Vielleicht möchtest Du aus: „Ich muss mich weiterentwickeln.“ machen: „Ich darf neugierig darauf sein, wer ich bin und wer ich noch werden kann.“
- Aus: „Ich muss diese Blockade endlich lösen.“ kann: „Ich darf mich dem zuwenden, was gesehen werden möchte.“ werden.
- Aus: „Ich muss mein Nervensystem regulieren!“ kann: „Ich darf wahrnehmen, was mir Ruhe und Sicherheit schenkt.“ werden.
- Aus: „Ich muss meditieren!“ kann: „Ich darf meditieren, wenn ich spüre, dass mir die Stille gut tut.“ werden.
Spürst Du wie viel sanfter das ist? Und doch setzt es den gleichen Impuls … So entsteht SANFTE STÄRKE, die am Ende viel mehr bewirkt, als gnadenlose Härte.
Vielleicht möchtest Du Dir noch ein paar andere Sätze schenken – schreibe sie mir gerne.
„Freiheit durch Verbundenheit“ ist seit einigen Jahren der Slogan für meine Praxis. Dieser superkurze Satz fasst hervorragend zusammen, was ich erfahren und verstanden habe.

Freiheit durch Verbundenheit.
Für mich bedeutet Freiheit nicht, vollkommen unabhängig zu sein von anderen Menschen, unseren Gefühlen, unserem Körper oder unserem Nervensystem, auch nicht von unserer Welt. Freiheit entsteht für mich dort, wo wir wieder verbunden sind: Mit unserem Körper, unserem Inneren, unserem Leben, unserer Intuition, auch mit anderen Menschen und letztlich mit dem, was größer ist als unser kleines, kontrollierendes Ich.
Auch deshalb müssen wir gar nicht immer mehr tun, sondern dürfen einfach etwas von dem loslassen, was uns glauben lässt, dass wir noch nicht genug sind. Und dann geschieht etwas Merkwürdiges: Wir müssen nicht mehr so angestrengt nach uns selbst oder dem ‚Licht in uns‘ suchen, denn wir und es sind schon da. Die Verbindung war nie weg – vielleicht waren wir nur zu beschäftigt damit, uns zu ‚optimieren‘, um sie zu bemerken.
Freiheit durch Verbundenheit beginnt genau hier.

Mein Impuls im September für Dich.
Eine kleine Übung zum Schluss
- Gebe Dir fünf Minuten.
Nicht zum Meditieren. Nicht zur Selbstoptimierung. Nicht, um Dein Nervensystem zu regulieren. Nicht, um etwas loszulassen. Sondern einfach, weil Dir jetzt gerade danach ist.
- Setze Dich bequem hin (egal wie und wo).
Atme. Spüre Deinen Körper. Nehme Deinen inneren Zustand wahr.
- Erlaube Dir für diese fünf Minuten den Gedanken: „Ich muss gerade nichts aus mir machen.“
Tue nichts anderes – außer atmen …
- Dann beobachte:
Was verändert sich? Wird es leichter? Wird es vielleicht erstmal unruhiger? Tauchen Gedanken auf? … Einfach wahrnehmen und nicht bewerten.
Vielleicht bemerkst Du dabei, wie ungewohnt es sein kann, nichts erreichen zu wollen.
- Nach einer Weile entsteht wahrscheinlich wie von selbst ein Moment mit einem anderen Gedanken, einem anderen Gefühl – so was wie:
Ich bin. Nicht perfekt. Nicht fertig. Nicht optimiert. Einfach da. Und alles ist gut wie es ist.
Der aufrechte / senkrechte Mensch ist unser Jahresthema 2026. Dazu gibt es das „Manifest: Der senkrechte Mensch“ sowohl als pdf-Datei, als auch als Audio-Datei.

Der aufrechte Mensch
Ein Mensch, der ständig meint, sich verändern und an sich arbeiten zu müssen, ist selten wirklich bei sich sowie in seiner Mitte und Kraft. Er richtet seine Aufmerksamkeit immer wieder auf das, was noch fehlt, was noch verbessert, geheilt oder optimiert werden könnte. So kann aus Persönlichkeitsentwicklung ganz unbemerkt ein Kampf gegen sich selbst werden.
Bei echter Entwicklung geht es nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern immer mehr bei sich anzukommen. Denn ein Mensch, der in sich ruht, muss nicht aufhören, sich zu entwickeln. Er darf neugierig bleiben, lernen, wachsen und sich verändern. Aber er tut es nicht aus dem Gefühl heraus, dass mit ihm etwas nicht stimmt, sondern er steht fest in sich selbst und bleibt gleichzeitig offen für das, was das Leben ihm zeigt.
Nicht anders werden, sondern bei sich ankommen!
Das ist die Kunst: verwurzelt zu sein und sich dennoch bewegen zu können. Nicht alles abzuwehren, was uns begegnet, aber auch nicht alles zu unserer nächsten Baustelle zu machen. Denn wir müssen nicht jede Erfahrung analysieren, jedes Gefühl heilen und jeden Gedanken verändern: Manches darf einfach da sein, manches darf uns berühren, manches darf wieder gehen.
Hier entsteht eine andere Form von Freiheit: Wenn wir aufhören, ständig gegen uns selbst zu arbeiten, können wir beginnen, uns selbst wieder zuzuhören. Nicht die nächste Methode bringt uns unbedingt näher zu uns, nicht die nächste Erkenntnis, nicht die nächste ‚Optimierung‘ – vielleicht ist es die Stille, in der wir wieder spüren, was längst da ist: Unsere Essenz. Unsere Verbundenheit. Unser Sein. Und dafür müssen wir gar nicht mehr werden, sondern dürfen einfach immer mehr das loslassen, was wir nicht sind.
Das ist der aufrechte Mensch!
Ein aufrechter / senkrechter Mensch ist verwurzelt. Er steht nicht gegen den Wind – er steht im Wind. Er nimmt wahr, was geschieht und bleibt offen für die Welt. Aber er verliert darüber nicht seine Verbindung zu sich selbst sowie dem Wesentlichen.
Vielleicht ist genau das die Kunst unserer Zeit: Nicht weniger zu fühlen, sondern bewusster zu wählen, was wir in unser Bewusstseinsfeld hineinlassen, also nicht die Welt auszuschließen, sondern in ihr verwurzelt zu bleiben.
Bei all dem unterstützt Dich auch unser Jahresthema für 2026: Der aufrechte Mensch. Der AUFRECHTE MENSCH entsteht durch ANBINDUNG – STABILITÄT – AUSRICHTUNG. Insbesondere im Glücks-Klub machen wir das erlebbar. 👉 Dazu gibt es das „Manifest: Der senkrechte Mensch“ sowohl als pdf-Datei, als auch als Audio-Datei.

Es ist wichtig, all das nicht nur zu verstehen, sondern zu (er-)leben. Gemeinsam zu wachsen, uns auszurichten und zu erinnern – das machen wir im GLÜCKs-Klub.
Du kannst gerne jederzeit und kostenfrei für einen Monat hinein schnuppern. Er hilft Dir, um mit Freude und Gleichgesinnten ‚dran‘ zu bleiben.
Lebendige Praxis statt komplizierte Dogmen:
Im Januar-Blogartikel, in dem ich die Jahresthemen 2026 beschreibe („Aufrechter Mensch“), habe ich auch Methoden genannt, die Dich gut bei Deinen Herausforderungen und Prozessen unterstützen können. Hier sind sie nochmal:
- Bewusstseinstraining: vom Wissen zum Fühlen – das lernst Du z.B. in den Ausbildungen im von mir entwickelten Intuitiven Reiki.
- Gedanken- und Gefühlshygiene: Fokus halten – das kannst Du z.B. im Glücks-Klub gemeinsam mit Gleichgesinnten erreichen.
- Anbindung und Herzöffnung: stabil geerdet, weit geöffnet – Freiheit ist immer etwas sehr Individuelles, daher lege ich Dir ein Reiki-Coaching oder auch Reiki-Remote ans Herz.
- Die kosmischen Gesetze: Orientierung im Wandel – die universellen Prinzipien sind ein wesentlicher Bestandteil vieler meiner Weiterbildungen sowie den Fortbildungen für Reiki-Profis. Schaue, was Dich intuitiv anspricht.
- Stabilität braucht Mut & innere Freiheit – um daran zu arbeiten, empfehle ich Dir die intensiven spirituellen Retreats, insbesondere die Seelenzeit bei mir in Zypern.
- Verbundenheit in allen Ebenen leben – dafür habe ich die Channeling-Ausbildung entwickelt an der jeder Mensch teilnehmen kann.
Wenn Du Fragen oder ein Anliegen hast, lass‘ uns in einem kostenfreien Erstgespräch darüber reden.

Lass‘ uns gemeinsam neue Räume & Möglichkeiten in uns entdecken – für die Welt, für uns selbst & andere!
Von HERZen gerne stehe ich Dir auf Deinem Weg zur Seite und teile meine Erfahrung mit Dir!
- Sowohl in den Gruppenveranstaltungen als auch in individuellen Einzelsettings bin ich beratend, fördernd und dienend für Deine Freiheit, Freude, Fülle und Deinen Frieden für Dich da.
- Wenn Du Interesse an einem ZusammenWirken hast, nehme bitte Kontakt mit mir auf oder buche Dir direkt ein kostenfreies Erstgespräch.
- Melde Dich am besten zu meinem Newsletter an, wenn Du nichts mehr verpassen möchtest – dort kannst Du Dir auch das kostenfreie E-Book zu den kosmischen Gesetzen herunterladen.
- Schreibe mir Deine Ideen, Impulse, Fragen, Antworten und Kommentare zu diesem Blogartikel.

Ich freue mich auf Dich und unsere Verbundenheit in Freiheit, Du wundervolles Wesen des Lichts. HERZliche Grüße aus dem sommerlichen Zypern sendet Dir Deine Sabine 💕🙏
Diesen Blogartikel gibt es auch als Beitrag im Podcast LUST ZU LAUSCHEN – klick. Viel Freude beim Lauschen wünsche ich Dir!


