"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." (Voltaire)


Reiki und Schulmedizin - eine sinnvolle Ergänzung!

Reiki zur ergänzenden Therapie bei Depressionen, chronischen Erkrankungen und in der Schmerztherapie

Allein in Deutschland leiden fast drei Millionen Menschen an Depressionen. Bei vielen werde diese Krankheit chronisch, jeder Fünfte der Betroffenen reagiere nicht auf Medikamente. Dies belegen Zahlen des Frankfurter Sigmund-Freud-Institutes (SEI). Es gibt neue Studien darüber, welche Therapien die besten Langzeiterfolge bei Depressionen erbringen können. Diese zeigen auch, wie sinnvoll ganzheitliche Ansätze bei depressiven Verstimmungen sind, welche in Verbindung mit Schmerzsymptomatiken auftreten können.

Chronische Krankheiten wie zum Beispiel Rheuma, Fibromyalgie oder Krebs fordern den Menschen heraus, eine neue Einstellung zu einem Leben mit der Erkrankung zu finden: Der „ganze Mensch" will heilen oder einen Weg finden, mit dem Unausweichlichen zu leben. Folgerichtig müssen hier Körper und Geist angesprochen und genährt werden, um neue Kraft und neuen Lebensmut schöpfen zu können.

Es ist bekannt, dass chronische Schmerzzustände auch durch Traumata, die zu Kontraktionen und Blockaden führen, verursacht sein können. Immer wieder geraten schulmedizinische Therapiemethoden zur Linderung dieses komplexen Geschehens an ihre Grenzen, denn häufig erfordert deren Behandlung einen integrierten, interdisziplinären Ansatz bzw. einen multimodalen Behandlungsplan. Und oft ist es auf Grund der Schmerzsituation schwierig, mit den Betroffenen bestimmte Themen auf einer rationalen Ebene zu besprechen. In solchen Fällen ist es durch den Einsatz von Reiki möglich, auf nicht- bzw. vorsprachlicher Ebene Blockaden zu lösen.

Erfahrungsgemäß tritt bereits nach wenigen Anwendungen mit Reiki, das ganzheitlich wirkt, eine Besserung des Gesamtzustandes ein. Menschen mit den unterschiedlichsten Formen des Schmerzbildes, Bewegungseinschränkungen und/oder mehr oder weniger gravierenden physischen (und oft auch den damit verbundenen psychischen) Beeinträchtigungen berichten, dass sie diese zuwendungsorientierten Behandlungen schätzen, sich meist der Entspannung gut hingeben können und die mit der Berührung verbundene Energie ihnen auf verschiedenen Ebenen hilft.

Am wirksamsten erwies sich gleichzeitig mit den Reiki-Anwendungen die Zusammenarbeit mit anderen therapeutischen Ansätzen anzustreben und den Patienten ganzheitlich zu begleiten: medizinisch kompetent, persönlich ressourcenorientiert entsprechend seines Entwicklungsstandes sowie energetisch-therapeutisch, indem Blockaden gelöst, eine Öffnung und Entwicklung der Persönlichkeit gefördert, das Gefühl von Akzeptanz und Annahme sowie die Compliance gefestigt werden.

 

Ein interessantes und sehr erfolgreiches Projekt läuft unter der Leitung von Marc Bendach (ProReiki-Mitglied) seit 2009 am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Mittlerweile gibt dort ein Team aus 7 Reiki-Praktizierenden (Stand 2016). Auf youtube findet sich ein Kurzvideo meines Kollegen und Mitgründungsmitglied von ProReiki René Vögtli aus der Schweiz mit dem Titel "Reiki in der klinischen Praxis" (Kurzversion). Und im Reiki Magazin gibt es diesen Artikel darüber.

Interessantes zu diesem Thema findet sich auch in der Rede von Oliver Klatt, Herausgeber des Reiki Magazins sowie Reiki-Meister, die er bereits 2006 auf dem 1. Symposium "Neues Denken in der Medizin" in Rheinsberg am 14. Mai 2006 hielt.

 

Reiki zur Begleitung und Nachsorge von Krebserkrankungen

Auch in der Begleitung und Nachsorge bei einer Krebserkrankung finden zuwendungsorientierte Therapien zunehmend ihren Platz. Eine zugewandte und verständnisvolle Begleitung während und nach eines akuten Stadiums vermittelt Unterstützung von außen, gerade wenn das Umfeld überfordert ist.

Die auf die individuellen Bedürfnisse und therapeutischen Anforderungen abstimmbaren Reiki-Anwendungen dienen dem ganzheitlichen Gesundheitstraining: Reiki aktiviert sowohl subtil wie auch kraftvoll die in jedem Menschen schlummernden Selbstheilungskräfte und ermöglicht es dem Patienten seine natürlichen Regulationsmechanismen voll zu nutzen. So können subjektiv wie objektiv Verbesserungen des körperlichen Gesamtzustandes auftreten und der Verlauf der persönlichen psycho-emotionalen Krankheitsverarbeitung in allen Phasen von Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung, Resignation und Annahme positiv beeinflusst werden.

In der Tiefenentspannung während einer Reiki-Anwendung kann der Körper neue Kraft tanken. Akzeptanz und innere Harmonie können Folge dieses Prozesses sein. Die subjektive Entspannung führt so zu einer Verminderung des Schmerzerlebnisses, wie auch deutlich zu einer mentalen und seelischen Entkrampfung. Neuer Lebensmut und neue Sichtweisen ergeben sich wie von selbst und dürfen sich entfalten.

Oft entsteht der Wunsch, für sich selbst oder für einen erkrankten Angehörigen die Anwendung von Reiki selbst zu erlernen. Dies ist innerhalb kurzer Zeit möglich. So besteht eine effektive Möglichkeit, gleichzeitig für sich und für den erkrankten Patienten gut zu sorgen.

Gerade dort, wo Worte nicht ausreichen, können reines Mitgefühl und liebevolle Zuwendung eine andere Sprache sprechen. Eine Reiki-Anwendung kann einem Menschen dann ehrliche Zuwendung geben, wenn einmal alles gesagt ist und ganz einfach die Begleitung auf einem schweren Weg zählt. So kann Reiki auch in der Palliativsituation eine echte Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige sein.

Oft ist es auch hilfreich, wenn die Betroffenen oder auch deren Angehörige Reiki selbst erlenen.

 

Ein Kurzvideo auf youtube zeigt die praktische Anwendung von Reiki im Spital "Hospital Ramón y Cajal" in Madrid (insbesondere in der Krebstherapie). Veröffentlicht wurde der Beitrag am 12.05.2012 von Rio Reiki, eine weltweit agierende Organisation.

 

 

Diese Texte wurden erstellt von Bettina Pilz und Sabine Hochmuth, ProReiki-Gründungsmitglieder und Mitglieder im ProReiki-Kommunikationsteam.

 

 

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