"Mögen unsere Herzen erfüllt sein mit dem unerschütterlichen Wagemut der Schneeglöckchen, mit der ansteckenden Heiterkeit der Sonnenblumen und der wohltuenden Leichtigkeit der Pusteblumen..." (unbekannter Autor)

 

IMBOLC: Wir wecken das Licht in uns(goddess-brigid.jpg, 434x406, 159010 Byte)

Das 'Fest der Brigid' entspricht dem heutigen Lichtmess am 2. Februar

Zwar liegt die Natur meist noch in winterlicher Stille verharrt, die Tage werden jedoch schon merklich länger - und unmerklich steigen bereits die Säfte in den Pflanzen. Die Sonne geht jeden Tag ein bißchen früher auf und auch abends bleibt es länger hell ... weiter lesen ...

In der mystischen Vorstellung unserer Vorfahren erscheint die Göttin nun in Gestalt der schönen Lichtjungfrau Brigid, was "die vom Strahlenkranz umgebene" bedeutet und löst die Figur der dunklen, schwarzen Göttin ab, die als Percht oder auch Morrigane den Winter beherrschte. Und mit ihr kommen die Elementarwesen und Fruchtbarkeitsgeister aus der Erde.

Und auch der Bär steckt an diesem Tag angeblich zum ersten Mal, seine Nase aus der Höhle, um zu sehen, wie es um den Frühling steht. Meister Petz verkörpert  den wiedergeborenen, noch verhüllten jugendlichen Sonnengott. Der Dickpelz, der die Fruchtbarkeit bringt, und die Bienen, aus deren die Lichtträger, goldgelbe Kerzen gemacht werden, sind die Lieblingstiere der weißen Brigid. Die Göttin bringt die Gewässer wieder in Bewegung, das Eis zum Schmelzen, regt die Säfte in den Bäumen an und lässt die Pflanzen wieder sprießen - und so bewegt sie natürlich auch die Lebenssäfte in den Menschen.

Die Kelten begrüßten Brigid mit einem Feuerfest und befragten das Orakel. Dieses Neuentfachen des Feuers als Symbol für das jung(fräulich)e Licht und Leben ist noch heute als Brauchtum in Form der Kerzenweihe an "Maria Lichtmeß" in Europa zu finden - mancherorts ist es üblich, die brennenden Kerzen durch das ganze Haus und die Ställe zu tragen, um den Segen weiterzugeben. Auch wird wohl mitunter der Tag als Lostag genutzt, d.h. man orakelt z.B., wer heiratet, wer sterben muß und wie die Ernte ausfallen wird. Und man sagt, es gibt auch heute noch Landwirte, die am Lichtmeßtag ihre Obstbäume wachrütteln und den Bienen im Stock die frohe Botschaft bringen, dass der Winter nun vorbei sei.

Imbolc ist ein Fest, an dem wir uns an die wilde Energie des Frühlings erinnern, das zutiefst Lebendige, das es schafft, alles wieder zum Leben und Erblühen zu bringen. Und auch für uns modernen Menschen ist dies eine wunder-volle Zeit, um uns "wachzurütteln", die Lebensgeister in uns zu wecken, unsere "Verkrustungen" zu sprengen und Impulse zu setzen für das noch junge Jahr.

Mich erinnert diese kraftvolle, ungezügelte und lebensbejahende Zeit an die Zeilen eines unbekannten Autors, die ich sehr mag: "Mögen unsere Herzen erfüllt sein mit dem unerschütterlichen Wagemut der Schneeglöckchen, mit der ansteckenden Heiterkeit der Sonnenblumen und der wohltuenden Leichtigkeit der Pusteblumen..."

Die Energie von Imbolc nutzen wir während des Reiki-Retreats "Detox your system". HIER findest Du weitere Infos dazu.

 

 

 

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* Abbildung gefunden bei: https://atlara.wordpress.com/page/137/

 


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